Tim ist diese Woche unser BOGY (Berufsorientierung am Gymansium)-Praktikant. Wir geben ihm Einblicke in den Alltag von Softwareentwicklern, erklären was Konzeptionsarbeit ist und haben eine Menge Spaß. Hier hat Tim seine Eindrücke zum Mitte der Woche aufgeschrieben: Danke, Tim!

Seit 2 Tagen machen ich nun mein BOGY-Praktikum bei Moritz Haarmann – Software for mobile devices. In diesem Blogeintrag werde ich nun meine Erfahrungen in dieser kurzen Zeit mit euch teilen. Als ich am Montag in das Büro kam wurde ich gleich sehr nett von Moritz, Dirk und dem Hund Laika begrüßt. Mir wurde gleich angeboten dass ich Moritz und Dirk Duzen dürfe. So fühlte ich mich sofort in dem Unternehmen wohl.

Da ich noch überhaupt keine Ahnung von Programmieren hatte, musste Dirk, der an diesem Tag für mich zuständig war, mir als erstes mal so ein bisschen die Basics erklären. Moritz sagte mir gleich, dass wenn ich etwas nicht verstehe ich immer fragen darf, und es keine dummen Fragen gibt. Er machte mir auch klar dass wenn ich die Antwort auf meine Frage nicht verstehe, es nicht an mir liege, sondern daran dass sie es schlecht erklärt haben. Das beruhigte mich schonmal sehr. Dirk und ich sollten in einer App die Bugs suchen und sie verbessern. Das verstand ich erstaunlich gut da Dirk immer alles erklärt hat was er gerade macht. Wenn ich dann etwas nicht verstanden hatte, was schon ein paar mal vorkam, da ich ja keine besonderen Kenntnisse hatte, erklärten mir Moritz und Dirk alles sehr verständlich an Beispielen aus der realen Welt. Falls man mal eine Pause brauchte konnte man jederzeit eine Runde Tischkicker spielen. Also insgesamt herrschte eine sehr lockere aber produktive Arbeitshaltung.

Am zweiten Tag sollte ich dann das erste mal alleine Programmieren, indem mir Dirk ein englisches Buch gab wo man Schritt für Schritt eine Quiz-App programmiert. Ich muss zugeben ich hatte echt meine Zweifel ob ich dass schaffe da mein Englisch wirklich nicht das beste ist. Doch nach 4 Stunden Arbeit hatte ich dann eine funktionierende Quiz-App. Natürlich musste ich das ein oder andere Wort googeln, oder auch Dirk eine Frage stellen. Die App zu programmieren hatte mir extrem viel Spaß gemacht. Danach sollte ich das Buch weiter durch arbeiten, dies wurde mir dann jedoch zu kompliziert, da meine Englisch Kenntnisse nicht mehr ausreichten. Moritz sagte mir auch, dass wen mir es zu kompliziert wird oder ich keine Lust mehr habe, ich jederzeit etwas anderes machen könne.

Abschließend kann ich sagen dass ich in 2 Tagen extrem viel gelernt habe. Die Grundlagen zu verstehen ist schon ein Stück Arbeit doch ich glaube dass wenn man es einmal verstanden hat, es nicht mehr allzu schwierig ist den Rest zu verstehen und vieles sich auch durch viel Übungspraxis ergibt. Ich bin gespannt was in den nächsten 2 Tagen noch passiert und kann jedem nur empfehlen ein Praktikum hier zu machen.